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Volkswirtschaftslehre & Statistik

Wir sind Ihre Kooperations- und Ansprechpartner für 

  • die wissenschaftliche Begleitung von Bachelor- und Masterarbeiten,
  • Vorträge zu volkswirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Themen sowie
  • gemeinsame Forschungsaktivitäten.

Team

Prof. Dr. rer. pol., Dipl.-Volkswirtin

Sandra Hamella

Professorin der Fakultät Betriebswirtsschaft

Prof. Dr. rer. pol., Dipl.-Volksw.

Gerhard Rösl

Volkswirtschaftslehre, insbes. Geldpolitik, internat. Wirtschaftsbeziehungen, Ordnungspolitik

Prof. Dr. rer. pol.

Alexander Ruddies

Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik, Finanzmärkte

Prof. Dr. rer. pol., Dipl.-Volksw.

Thomas Schreck

Statistik

Prof. Dr. rer. pol.

Matthias Weiss

Volkswirtschaftslehre, Statistik, European Economic Policy, Nachhaltigkeit

In der Volkswirtschaftslehre geht es ums große Ganze: Arbeitslosigkeit, Inflation, Wirtschaftskrise, Staatsverschuldung, Klimawandel, Wohnungsmangel, Euro-Krise und vieles andere mehr beschäftigen uns. Und für die Erforschung dieser Phänomene braucht es noch die nötige statistische Expertise. Unsere Schwerpunkte sind, unter anderem, Nachhaltiges Wachstum, Geldpolitik und -theorie, Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Finanzmärkte, Immobilienmärkte, Klimapolitik und Statistische Methoden.

Unseren Kooperationspartnern stehen wir mit unserer Expertise zur Seite und beraten umfassend, ganzheitlich und unter Anwendung neuester Ansätze. Gerne begleiten wir unsere Studierenden bei der Anfertigung praxisbezogener Abschlussarbeiten in Ihrem Unternehmen. Wir freuen uns über Input aus der Praxis, z.B. in Form von Gastvorträgen, Diskussionsrunden, Exkursionen oder Workshops.

Wenn Sie mehr über unsere Themenschwerpunkte erfahren oder unsere Expertise auf Veranstaltungen nutzen möchten, sprechen Sie uns gerne an!

  • Arbeitsmarktpolitik (Matthias Weiss)

    Eine niedrige Arbeitslosenquote und eine als gerecht empfundene Lohnverteilung sind keine (reine) Glücksache. Dahinter steckt (neben konjunkturellen Faktoren, die auch mit Glück zu tun haben) eine gute Arbeitsmarktpolitik.


    Demografischer Wandel (Matthias Weiss)

    Niedrige Geburtenraten und eine stetig steigende Lebenserwartung führen zu einer dramatischen Alterung der Bevölkerung in Deutschland und den meisten anderen Industrieländern. Diese Bevölkerungsalterung hat Auswirkungen auf unsere Sozialen Sicherungssysteme, auf die Produktion in Betrieben, sowie auf Konsumgüter-, Kapital- und Arbeitsmärkte.


    Finanzmärkte (Alexander Ruddies)

    Finanzmärkte spielen eine wichtige Rolle im täglichen Leben von Haushalten, Unternehmen und Staaten. Die Qualität und Funktionsweise von Finanzmärkten hat dabei direkte Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Im Extremfall können durch Finanzmarktkrisen gesamtwirtschaftliche Wirtschaftskrisen ausgelöst werden. Zu ihrer Vermeidung kommt der Regulierung von Finanzmärkten eine entscheidende Bedeutung zu.


    Geldpolitik (Gerhard Rösl)

    Stabiles Geld ist die Grundvoraussetzung für stabiles Wachstum, einen hohen Beschäftigungsstand und eine vorteilhaften Positionierung eines Landes in der arbeitsteiligen Weltwirtschaft. Die Geldpolitik sollte sich daher auf die Erreichung des Ziels der Geldwertstabilität beschränken, da andernfalls eine Überforderung der Zentralbanken und die politische Instrumentalisierung der Geldpolitik droht. Eine solche Politik würde unvermeidlich entweder in stark steigende Konsumgüterpreise oder in die Inflationierung von Vermögenswerten wie Immobilien münden. Während bei der ersten Art der Inflation der Konsument der Geschädigte ist, ist es bei der Variante zwei der Sparer.


    Immobilienmärkte (Thomas Schreck)

    Die Immobilienwirtschaft ist einer der vielfältigsten und größten Wirtschaftszweige in jeder Volkswirtschaft. Dies liegt vor allem daran, dass die immobilienbezogenen Tätigkeiten weit gefächert sind und von der Immobilienbewirtschaftung bis zur Vermittlung, Finanzierung, Planung und Bautätigkeit reichen. Insbesondere Fragestellungen aus dem Zusammenspiel von Immobilien- und Finanzwirtschaft sowie Immobilien- und Volkswirtschaft stehen hierbei im Vordergrund.


    Internationale Wirtschaftsbeziehungen (Alexander Ruddies)

    Mit der Globalisierung hat die Bedeutung internationaler Güter- und Kapitalströme in den letzten Jahrzehnten erheblich zugenommen. Die damit verbundenen Effekte auf Preise, Wechselkurse, Zinsen und Einkommen beeinflussen die Wohlfahrt in allen beteiligten Ländern. Wirtschaftspolitische Eingriffe, zum Beispiel die Erhebung von Zöllen, wirken sich hierbei unmittelbar auf die wirtschaftliche Entwicklung aus.


    Klima-/Umweltpolitik (Matthias Weiss)

    Ökologische Schäden (Klimakollaps, Luft- und Wasserverschmutzung, Artenschwund, etc.) können nur vermieden werden, wenn Produzent:innen und Konsument:innen ihr Verhalten ändern. Dass diese Verhaltensänderungen nicht von allein kommen, zeigt die Vergangenheit ebenso eindrucks- wie leidvoll. Wenn die Politik in einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung nicht auf Ver- und Gebote setzen will, helfen nur ökonomische Anreize, die umweltverträgliches Handeln lohnend machen bzw. umweltschädliches Verhalten teuer.


    Konjunkturindikatoren (Sandra Hamella)

    Wirtschaftswachstum vollzieht sich unter kurzfristigen, konjunkturellen Schwankungen. Konjunkturindikatoren sind Kennzahlen, mit deren Hilfe diese Schwankungen eingeschätzt und prognostiziert werden können. Sie bieten daher eine wichtige Planungs- und Orientierungshilfe für Politik und Wirtschaft. Man unterscheidet zwischen qualitativen und quantitativen Konjunkturindikatoren.


    Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und alternative Wachstumskonzepte (Sandra Hamella)

    Wirtschaftliches Wachstum ist eines der Hauptziele staatlicher Wirtschaftspolitik. Gemessen wird das Wirtschaftswachstum über das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Aus methodischer Sicht spricht vieles für das BIP, aber auch etliches dagegen. Gesamtgesellschaftliche Wertverluste wie Umweltverschmutzung und Schäden durch den Klimawandel werden nicht vom BIP „abgezogen“. Subjektiv bewertete Größen wie Lebensqualität und Glück spiegeln sich im BIP nicht wider. Es existieren zahlreiche Ansätze, die nach einer Lösung für die Defizite des BIP suchen.


    Statistische Methoden (Thomas Schreck, Matthias Weiss)

    Die zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft macht den Umgang mit Daten und das Verständnis von aus Daten abgeleiteten Erkenntnissen zu einer Kernkompetenz. Statistische Methoden stellen einen wesentlichen Teil der Data Science dar, welche traditionelle Fächergrenzen überschreitet und Fähigkeiten aus den Bereichen Informatik, Statistik, Mathematik mit ethischen und gesellschaftswissenschaftlichen Aspekten kombiniert.


    Zahlungsverkehr (Gerhard Rösl)

    Der Trend zur Digitalisierung macht auch an der Ladenkasse nicht halt. Dies zeigt sich in einer deutlichen Zunahme der Verwendung unbarer Zahlungsmittel am Point of Sale in Industrieländern. Kryprowährungen wie Bitcoins und Digitales Zentralbankgeld sind zwar im Vergleich zu Bargeldzahlungen in Deutschland und in der Europäischen Währungsunion immer noch unbedeutend bzw. bislang nur in der Planungsphase, sie haben aber ein nicht zu unterschätzendes Potential. Die Abhängigkeit der Bezahlinfrastruktur von der Energieversorgung macht aber Bargeld nicht obsolet. Im Gegenteil, gerade in Krisen nimmt die Bargeldnachfrage typischerweise schlagartig zu. Dies legt den Schluss nahe, dass auch für moderne Industriegesellschaften ein effizienter Zahlungsmix neben vielfältigen unbaren Zahlungsmitteln auch Bargeld umfassen sollte.


  • Unternehmen operieren in einem volkswirtschaftlichen Umfeld. Dieses Umfeld richtig einschätzen zu können und insbesondere die zu erwartenden Auswirkungen von Politikmaßnahmen und anderen Einflüssen möglichst gut abschätzen zu können, sind unerlässliche Fähigkeiten, um Unternehmen erfolgreich führen zu können. Darüber hinaus spielen Zahlen in allen Bereichen der Betriebswirtschaft eine herausragende Rolle. Diese Zahlen darstellen und interpretieren zu können ist daher ebenfalls essentiell. Hierfür legen wir den Grundstein im Rahmen einer umfassenden Lehre zu allen relevanten Themenbereichen der Volkswirtschaftslehre und der Statistik. Ergänzend zu unserer Expertise arbeiten wir eng mit Kolleginnen und Kollegen angrenzender Disziplinen zusammen.

    Haben Sie Fragen zu unseren Kursangeboten (Studiengänge, Zertifikate) oder zu einzelnen Lehrveranstaltungen bzw. Modulen? Sprechen Sie uns gerne an!


  • Abschlussarbeiten
    Wir betreuen regelmäßig praxisorientierte Bachelor- und Masterarbeiten unserer Studierenden, die im Rahmen dieser wissenschaftlichen Ausarbeitungen entweder praktische bzw. empirische Fragestellungen untersuchen oder ihre Thesis in Zusammenarbeit mit Unternehmen erstellen. Dies eröffnet unseren Studierenden die Möglichkeit, das im Studium angeeignete Wissen in der betrieblichen Praxis anzuwenden. Unternehmen können auf diese Weise praxisbezogene Fragestellungen auf der Grundlage des aktuellen Wissensstandes und theoretisch fundiert bearbeiten lassen.

    Unternehmen im Hörsaal
    Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Verbänden, Forschungseinrichtungen, Ministerien, Behörden, etc. können unsere Lehrveranstaltungen nutzen, um als Gast über fachliche Themen zu referieren, Einblicke in ihre Institution zu geben oder mit uns einen Theorie-Praxis-Abgleich zu gestalten.

    Studierende im Unternehmen
    Gerne besuchen wir Sie im Rahmen von Exkursionen oder Fachvorträgen in Ihrem Unternehmen, um den Studierenden Einblick in die aktuelle Praxis zu ermöglichen.

    Praktika & Jobs
    Unter www.hochschuljobboerse.de können Sie Ihre Jobangebote an 19 bayerischen Hochschulen mit einer Reichweite von über 110.000 Studierenden veröffentlichen.

    Stellangebote für Praktika, Werkstudentenstellen und Abschlussarbeiten können wir gerne auch in der Fakultät veröffentlichen. Lassen Sie uns die Angebote per E-Mail an petra.knoch(at)oth-regensburg.de zukommen.


  • Aktionskreis Stabiles Geld 

    Haben Sie Interesse an gemeinsamen Praxis- oder Forschungsprojekten? Sprechen Sie uns an!

    Eine Übersicht aller Projekte der Fakultät Betriebswirtschaft finden Sie auf unserer Seite Forschung und Projekte 


  • Die Publikationslisten finden Sie direkt bei den jeweiligen Personen.